Drachenbootfestival Warnemünde

Zweites Juli-Wochenende – Heimrennen in Warnemünde. Zusammen mit 71 anderen Teams machen wir den „Alten Strom“ unsicher und messen uns auf der Kurzstrecke.

Der Tag beginnt früh. Es stehen eine Vielzahl von Rennen auf dem Plan. In zwei Vorläufen ermitteln wir die Leistungsklassen. Wir haben es mit starken Gegnern zu tun. Was auf den ersten Blick problematisch erscheint, liegt uns jedoch. Starke Konkurrenz motiviert uns zusätzlich und kann verborgene Kräfte freisetzen. Mit ordentlichen Zeiten verkaufen wir uns so teuer wie möglich. Am Ende landen wir wieder in Klasse C – so wie im Vorjahr. Also stehen die Chancen für die Titelverteidigung in der Klasse gar nicht schlecht. Etwas Gutes haben die Verläufe auch noch gebracht – uns bleibt zum Glück der Zwischenlauf erspart. Als eines der schnellsten Teams der Klasse rutschen wir direkt ins Halbfinale. Also ergibt sich erstmal eine sehr lange Pause. Aber Langeweile kommt hier in Warnemünde nicht auf. Als Team des SV Breitling e.V. und damit Mitorganisator der Veranstaltung gibt es genug zu tun. Und so vergeht die Zeit bis zum nächsten Rennen wie im Flug.

Im Halbfinallauf können wir uns durchsetzen und ziehen ins große Finale der Klasse C ein. Hier wartet ein starker Gegner. Über viele Jahre ein treuer Begleiter und Konkurrent bei einer Vielzahl von Rennen treffen wir auf die Pneumant Dragon. Im letzten Jahr in Fürstenwalde noch von uns geschlagen, sollen sie sich heute als zu stark für uns erweisen. Mit etwa einer Sekunde Vorsprung gewinnen sie den Finallauf. Für uns bleibt nur der zweite Platz.

Am Abend holen wir unseren Pokal ab. Im LT-Club findet traditionell die Siegerehrung statt. Gemeinsam mit den Pneumant Dragon feiern wir das Ergebnis. Morgen ergibt sich eine weitere Gelegenheit, das Potenzial unseres Teams zu zeigen.

Nach Fürstenwalde wagen wir uns am Sonntag zum zweiten Mal auf die 100 Meter-Sprintstrecke. Mit 25 Teams ist der Mixed-Cup hochkarätig besetzt. Mal sehen, ob unser Training und unsere Erfahrung aus Fürstenwalde uns hier weiterhelfen. Wieder ist ein guter Start das Wichtigste. Geht der erste Start noch ein wenig verhalten vonstatten, steigern wir uns kontinuierlich. Neben dem Start ist jedoch auch genügend Platz zum Paddeln eine nicht zu unterschätzende Voraussetzung. Und hier ergibt sich im ersten Vorlauf ein kleines Problem. Mit den Rostocker Seebären haben wir wieder einen sehr starken Gegner erwischt, der uns jedoch näherkommt als uns lieb ist. Die Boote nähern sich immer mehr an und auf der linken Seite wird es ziemlich eng. Wäre die Strecke nur ein wenig länger gewesen, hätten die Paddel ordentlich geklappert. Am Ende ist jedoch alles gut gegangen und es reicht zu einem zweiten Platz im kleinen Finale der Klasse B. Darauf können wir aufbauen.

Wir können zufrieden mit unseren Ergebnissen sein und verabschieden uns für dieses Jahr aus Warnemünde. Fotos sind wieder in der Galerie zu finden.