Letztes Rennen der Saison beim Herbstrace 2013

Fünf Monate nachdem unsere Saison in Rostock bei den Kanufreunden erfolgreich mit dem Langstreckenrennen begonnen hatte, kehrten wir zum Saisonabschluss zurück. Am Samstag (14.09.2013) wagten wir uns an die Sprint- und Langstrecke heran.

Bei starkem Nebel begann unser Renntag wie so oft. Wir verschliefen den ersten Start der 270-Meter-Sprintstrecke komplett. Trotzdem konnten wir – durch  einen guten Streckenschlag – Herbstrennen_2013_Kurzstrecke_Pokalmit einem knappen Abstand den zweiten Platz sichern. Dies bedeutete zwar nicht den direkten Einzug in die Zwischenläufe, stimmte uns jedoch optimistisch für den weiteren Verlauf des Tages.

Für den Hoffnungslauf, der bei mittlerweile herrlichem Sonnenschein stattfand, nahmen wir uns entsprechende Verbesserungen für den Start vor. Dieser klappte auch gut, wie auch die weiteren 220 Meter. Dann kam leider ein wenig Hektik im Boot auf und wir ließen uns zu einer zu hohen Schlagfrequenz verleiten. Die direkten Konsequenzen bekamen wir unmittelbar zu spüren. Wir schieden als Zweiter im Hoffnungslauf aus, da diese Rennen im K. O.-Modus gefahren wurden. Die Stimmung im Team war entsprechend.

Zum Abschluss der Kurzstrecke hieß es dann, Ergebniskorrektur zu betreiben. Wenigstens der 22. Platz musste jetzt erreicht werden. Auch in diesem Rennen war “der Wurm drin”. Mit unserer schlechtesten Zeit des Tages schafften wir nur sehr knapp – und knapper als von Allen erwartet – den Sieg im Platzierungsrennen um die Plätze 22 bis 24. Leider kein versöhnlicher Abschluss der Kurzstreckensaison. Wenigstens gab es ein Pokal, auch wenn dieser die Stimmung nicht wirklich heben konnte.

Jetzt hieß es aber, den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Wir mussten noch die Langstrecke meistern, die als Nachtrennen ausgetragen wurde. Aus unserer Erfahrung wussten wir, dass uns die Langstrecke besser liegt. Und so war es auch. Mit einem ruhigen und gleichmäßigen Streckenschlag absolvierten wir die 1.200 Meter. Vor der beleuchteten Silhouette von Rostock konnten wir die oft trainierten Abläufe auch im Rennen umsetzen. Vor dem Hintergrund der starken Konkurrenz können wir mit dem 18. Platz gut leben.

Jetzt heißt es, den Winter gut zu nutzen und die Grundlagen wir das nächste erfolgreiche Jahr zu legen. Denn nach der Saison ist vor der Saison.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>