Sieg beim FüWa-Race 2014

“Alle Jahre wieder” hieß es am 13. und 14. Juni 2014. Zum 8. Mal in Folge haben wir uns mit anderen Teams beim FüWa-Race auf der Spree gemessen. Und was sollen wir sagen – dieses Mal können wir uns über den Ausgang nicht beklagen. Aber eins nach dem anderen.

Anzeigebild_FueWa_2014Am Freitag Abend stand erst einmal der lange Kanten – das Nightrace über circa 2.300 Meter – an. Bei trockenem Wetter und ruhigem Wasser ließen wir alle Kräfte heraus, die wir hatten. Das Boot lief gut und wir meisterten auch die beiden Wenden hervorragend. Glücklich fuhren wir um etwa 22:45 Uhr über die Ziellinie. Und das Ergebnis? Der 9. Startplatz bedeutete in der Endabrechnung auch die 9. Endzeit. Es geht sicherlich besser, aber wir landeten immerhin im Mittelfeld.

Nach einer kurzen Nacht machten wir uns am nächsten Morgen wieder auf zum zweiten Teil. Am Samstag stand die Kurzstrecke über 250 Meter auf dem Programm. Im Hinterkopf hatten wir immer noch die Niederlage aus dem letzten Jahr. Hoffentlich würde es dieses Jahr besser FueWa_2014_017laufen. In der Qualifikation quälten wir uns durch drei Vorläufe. Wie immer litten wir im ersten Vorlauf wieder am “Pierknüppel-Syndrom”. Wir kamen nicht richtig vom Start weg. Auf dieser kurzen Strecke konnten wir den Rückstand natürlich nicht wieder aufholen – 3. Platz in 1:09 Minuten. Die Vorläufe 2 und 3 sicherten uns schließlich den Einzug in die Sportklasse. Jetzt hieß es “Alles oder Nichts”. Die Zeit war ab sofort Nebensache, denn es ging ausschließlich um die Platzierung. Unser Ziel war natürlich der Einzug in den Endlauf. Gesagt, getan – mit einer knappen Sekunde Vorsprung siegten wir im Halbfinale.

Nun mussten wir nochmal alle unsere Kräfte mobilisieren. Ein Ergebnis wie im letzten Jahr galt es FueWa_2014_113zu verhindern. Auf Bahn 1 gingen wir ins Rennen – und es lief sehr gut. Vom Start bis ins Ziel hielten wir unseren Streckenschlag durch. An Endspurt war zwar nicht mehr zu denken, aber wie wir in einer der Vorläufe festgestellt hatten, muss dies nicht von Nachteil sein. Nach der Zieldurchfahrt war erst einmal Ratlosigkeit im Boot – hatte es gereicht für den Sieg? Nach bangen Minuten wurden die Plätze aufgerufen. Platz 3 – NEIN! Platz 2 – NEIN! Sondern es war der SIEG!!! in der Sportklasse. Großer Jubel durchbrach die zuvor herrschende angespannte Stille.

Als abschließender Höhepunkt stand nun noch die Siegerehrung an. Erschöpft, aber glücklich nahmen wir unseren Pokal entgegen – das Ergebnis einer sehr guten Teamleistung!!!

Die Bilder und Videos des Wochenendes sind wie immer in der Galerie zu finden.