Titelverteidigung beim FüWa-Race

9. Teilnahme und 2. Sieg in Folge? Mit dieser Frage – oder besser mit diesem Vorsatz – machten wir uns wieder auf den Weg nach Fürstenwalde. Es FueWa_Anzeige_3galt schließlich den Titel in der Sportklasse auf der Kurzstrecke zu verteidigen.
Beim Rennplan gab es nichts Neues. Den Anfang machte – wie in jedem Jahr – das Nachtrennen mit einer Distanz von etwa 2.300 m. Unser Ziel war natürlich, eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr zu erzielen. Schließlich hatten wir uns nicht umsonst im Trainingslager gequält. Als Erster der letzten Startgruppe machten wir uns um 23:00 Uhr bei völliger Dunkelheit auf den Weg zur ersten Wende. Bei windstillem Wetter glitt das Boot gut über die glatte Wasseroberfläche. Unser Takt war flüssig und harmonisch und wurde nur einige Male durch Wurzeln und Schlingpflanzen kurz unterbrochen. Ein größeres Problem stellte der “eingekaufte” Steuermann dar. Durch das – vorsichtig ausgedrückt – nicht optimale Anfahren der ersten Wende gab es ein wenig Unruhe im Boot und wir konnten die Geschwindigkeit nicht richtig aus der Wende mitnehmen. So hieß es erstmal wieder Geschwindigkeit aufzubauen. Bis zum Ziel lag noch der Rückweg sowie eine weitere Wende auf unserem Weg. Und wie sollte es anders sein. Auch die zweite Wende war alles andere als optimal. Auf der linken Seite sahen wir FueWa_Anzeige_2plötzlich die Wendetonne auf uns zukommen und verfehlten diese nur haarscharf mit unseren Paddeln. Unserem Steuermann hatte es auch ein wenig die Sprache verschlagen, denn eine Ansage zur Fahrt in die Wende blieb aus. Wir mussten daraus nun das Beste machen und kamen schließlich mit der 8. Zeit ins Ziel. Mit diesem Ergebnis können wir sehr zufrieden sein. Mit konstantem Druck am Paddel haben wir uns um etwa 20 Sekunden und einen Platz gegenüber dem Vorjahr verbessert. Vielleicht wäre noch ein wenig mehr drin gewesen, wenn die Wenden besser gelaufen wären. Aber wie heißt es immer so schön: “Wenn das Wörtchen “wenn” nicht wär, … !”. So haben wir ein Ziel für das nächste Jahr.

Der zweite Tag stand voll und ganz im Zeichen der Kurzstrecke über 250 Meter. Als Titelverteidiger (im Sportcup) machten wir uns auf den Weg ins Finale. Über die drei Zeitläufe, die wir jeweils als Sieger beendeten, führte uns der Renngott ins Halbfinale des Sportcups. Als Zeitschnellster in unserer Leistungsklasse fuhren wir auf der mittleren Bahn auch hier einem ungefährdeten Sieg entgegen.

So eindeutig sollte es im Finallauf dann nicht mehr werden. Wie bereits im Vorjahr trafen wir wieder auf die Race Tire Pits. Mit einem guten Start und einem hohen, aber notwendigen FueWa_Anzeige_1Streckenschlag, konnten wir die anderen Teams in Schach halten. Bei der Durchfahrt durchs Ziel war – vor allem auch aufgrund der schräg zum Ufer angelegten Ziellinie – allerdings nicht eindeutig erkennbar, wer dieses Rennen gewonnen hatte. Die Race Tire Pits waren sich ziemlich sicher, dass ihnen die Revanche für das Vorjahr gelungen war. Aber zeigte dies auch das Zielfoto? Wir mussten uns bis zur Siegerehrung am Abend gedulden.

Und die Siegerehrung brachte die Erlösung. Auch in dem Jahr heißt der Sieger in der Sportklasse: “De Pierknüppels”.

Im nächsten Jahr feiern wir dann unser Jubiläum. Bei unserer 10. Teilnahme wollen wir natürlich den Hattrick perfekt machen.

Die Bilder und Videos von diesem Jahr findet ihr in der Galerie.