Und jährlich grüßt das Murmeltier!

Anfang September – und was macht man als Rostocker Drachenbootteam zu dieser Zeit? Richtig! Man nimmt am Herbstrennen auf der Holzhalbinsel im Rostocker Stadthafen teil. Wie auch in den vielen Jahren zuvor, versuchten wir unser Glück mal wieder. Am Tag stand die Kurzstrecke Herstrennen_2016_036über 250 Meter auf dem Programm. Aus der Erfahrung der Vorjahre und aufgrund des etwas bescheidenen Rennmodus rechneten wir uns nicht so viel aus. Es heißt zwar immer: “Die Hoffnung stirbt zuletzt!” – aber wir gaben uns nicht wirklich einer Illusion hin.

Gleich im ersten Rennen wartete ein wohl übermächtiger Gegner. Mit den Rostocker Seebären hatte uns der Veranstalter vor eine fast unlösbare Aufgabe gestellt. Da neben der Zeit auch die Platzierung wichtig war, mussten wir alles auf eine Karte setzen. Also holten wir das Beste heraus und hängten uns an die Seebären. Das Rennen zeigte mal wieder, dass uns starke Gegner besonders motivieren und wir dann besonders gute Leistungen abrufen können. Es reichte zwar nicht für den direkten Einzug in die Zwischenläufe, aber mit einer der besten Zeiten in den Vorläufen begaben wir uns die Hoffnungsläufe. Motiviert vom Ergebnis des ersten Rennens zählte jetzt nichts anderes als der Sieg. Und was sollen wir sagen! Pech gehabt oder vielleicht doch Unvermögen? Irgendwie klappte es nicht in diesem Rennen und da war sie wieder – unsere Pechsträhne beim Herstrennen_2016_086_1Herbstrennen. Als zweiter in unserem Rennen ging es jetzt nur noch um die Plätze jenseits der Top 10. Auch im Platzierungslauf blieben wir unserem zweiten Platz treu. In der Endabrechnung belegten wir schließlich den 18. Platz. Eigentlich nicht unser Anspruch, aber immerhin besser als im Vorjahr. Vielleicht wird es im nächsten Jahr besser. Getreu dem Motto: “Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen!”

Aber nach dem Rennen ist vor dem Rennen. Am Abend stand noch die Langstrecke auf dem Plan. Als Nachtrennen ausgetragen, machten wir uns im dritten Block auf die 1.200 Meter lange Strecke. Wieder mit einer geänderten Schlagreihe paddelten wir im Mondschein und dem Schein der Lichter vom Warnowufer den beleuchteten Wendebojen entgegen. Mit kräftigem und ruhigen Schlag meisterten wir die langgezogene Wende und strebten dem Ziel entgegen. Ein schöner Saisonabschluss für die meisten Mitglieder unseres Teams.

Achso, was kam als Ergebnis heraus? Ein 13. Platz. Etwas schneller als im Vorjahr aber trotzdem noch mit Luft nach oben. Jetzt also den Winter gut nutzen und im nächsten Jahr wieder angreifen.

Die Bilder und Videos findet ihr wie immer in der Galerie.